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EA FIFA oder PES – das Lizenzen Spektakel der Fußballsimulationen

EA FIFA oder PES – das Lizenzen Spektakel der Fußballsimulationen

Jedes Jahr herrscht ein heißer Kampf um die Lizenzen zwischen FIFA und PES.

Anfangs hatten Konami und EA in einer relativ entspannten Welt der digitalen Fußballsimulationen nebeneinander existieren können. FIFA begann direkt mit der Sicherung der Teamlizenzen, womit sie schnell Fans gewinnen konnten. Sie bezogen sich direkt auf die exklusiv Rechte mit Vereinen wie Real Madrid oder Spieler à la Christiano Ronaldo. Währenddessen konzentrierte sich PES vor allem auf eine anspruchsvolle Fußballsimulation, die mit ihren mechanischen Einstellungen glänzt.

Doch wer sind diese 2 Publisher eigentlich und woher kommen sie und was ist heute mit ihnen?

Electronic Arts (EA) ist ein börsennotierter, weltweit operierender Hersteller und Publisher von Computer- und Videospielen gegründet 1982. Das Unternehmen wurde vor allem für seine Sportspiele bekannt, publiziert aber auch zahlreiche andere Titel in weiteren Themengebieten, wie Shooter oder Strategiespiele. Dazu war das Unternehmen bis 2008 Weltmarktführer im Bereich Computerspiele, bis zur Fusion von Vivendi Games und Activision zu Activision Blizzard. 70% des Umsatzes erreicht EA alleine durch FIFA ULTIMATE TEAM, dem wahrscheinlich bekanntesten Modus des Franchise, in dem sich der Spieler ein eigenes Team aus seinen Wunschspielern wie Messi, Neymar und co zusammen bauen kann und diese in seinem eigenen Stadion wie der Allianz Arena bewundert.

Der größte Konkurrent von EA im Thema Sportsimulation ist Konami, ein weltweit agierender japanischer Hersteller und Verleger von Computer- und Videospielen, Sammelkartenspielen, Animes etc. Gegründet wurde der Konzern 1969. Das wachstumsstärkste Franchise des japanischen Publisher ist Pro Evolution Soccer. Hierbei war die erste Ausgabe 2001 im Laden erhältlich. Durch den anspruchsvollen Charakter des Spiels und der guten Umsetzung von Spielmechaniken galten die ersten fünf Teile als Favoriten für die Playstation 2.

Im Jahr 2006 fing FIFA dann an extrem schnell nachzuziehen. Durch optische Verbesserungen durch neue Möglichkeiten der Programmierung wurde das Spiel vor allem viel anschaulicher zum Zusehen und auch die ersten wirklichen Gamestations wurden bei verschiedenen Public Viewings zur WM 2006 in Deutschland aufgebaut, da EA ein Spiel exklusiv für diese WM entwickelte.

PES die aufgrund fehlender Lizenzen meist auf Fantasienamen zurückgreifen mussten, hatten nicht die Möglichkeit wie FIFA, da EA früh erkannte, wie wichtig dieser Markt sein wird und somit ein hohen Betrag investierte. Diese besaßen zu diesem Zeitpunkt fast alle Rechte für Ligen und Teams und hatten schon früh ein exklusiv Vertrag mit der UEFA Champions League.

Bei FIFA 09 wurde dann der berühmte und steht’s umstrittene FIFA ULTIMATE TEAM Modus eingeführt der sich als sehr lukrativ und spannend für die Spieler herauskristallisierte. Zu diesem Zeitpunkt verlor PES immer mehr an Beliebtheit, da keine kreativen Innovationen ins Spiel implementiert wurden.

In den Jahren bis 2014 sah es sehr schlecht aus für PES und FIFA konnte sich immer weiter als DER Fußballsimulator der Szene etablieren, da immer mehr Profis exklusiv Verträge erhielten. 2012 hatte EA für jedes Land ein unterschiedliches Cover designed. In Deutschland waren damals Lukas Podolski und Mats Hummels diejenigen, die das Titelbild zierten. Doch dann wechselte PES zu einer neuen Engine und es gab wieder Hoffnung für das Spiel von Konami, durch Verbesserung der Spielerintelligenz  und der Balldynamik, so wie den verschieden Möglichkeiten der Taktikumstellung. Von dort an kämpfte sich PES immer weiter zurück durch vereinzelte Lizenzen und Kooperationen mit Teams, wie dem FC Barcelona. Es ist jedoch sehr schwer sich gegen eine Macht wie EA Individuallizenzen zu sichern, da diese deutlich mehr Gelder für FIFA zu Verfügung haben.

Die eigene PES League wurde schon 2003 gegründet. Beim Finale 2019 ging der Gewinner Walid „usmakabyle“ Teban mit 25.000 US-Dollar nach Hause. Diese Summen sind jedoch nicht wirklich vergleichbar mit denen des Konkurrenten, da EA alleine für den eWorld Cup 2019 knappe 500.00. US-Dollar als Preisgeld stellte.

Durch Vertragspartnerschaften mit Schalke 04, FC Barcelona uvm. konnte PES noch die eFootball Pro League gründen. Der Sieger erhält drei Punkte und der Verlierer keinen. Bei einem Gleichstand erhalten beide Mannschaften jeweils einen Punkt. Somit setzt sich dann auch das alt bekannte Tabellensystem zusammen. Gespielt wird in einem Best-of-two Modus. In dieser nehmen nun auch die Teams vom Deutschen und Italienischen Rekordmeister, dem FC Bayern und Juventus Turin, teil.

Im Vergleich dazu hat sich FIFA viel mehr an den klassischen Strukturen des Fußballs orientiert und ihr System genau wie die Verbände aufgezogen. Gespielt wird hierbei genau wie in den anderen Ligen ein einziges Spiel. Somit gibt es eine eChampions League, eine virtuelle Bundesliga und eine Global Series samt eWorld Cup. Dort sind viele bekannte Teams wie Manchester City, Mainz 05 uvm. vertreten.

Aufgrund der fehlenden Lizenzen kann PES keine Liga starten die im direkten Vergleich zu FIFA steht. Für sein neu gegründetes Team konnte der FC Bayern München den Österreicher Matthias Luttenberger als Trainer sowie die Spanier Miguel Mestre Oltra, Alejandro Alguacil Segura und Jose Carlos Sánchez Guillén als Spieler verpflichten, heißt es dort weiter. Dass die Entscheidung der Münchner auf PES und Konami gefallen ist, ist ein logischer Schritt. Beide Unternehmen gaben im Laufe des Jahres ihre Partnerschaft mit einer in der Allianz-Arena stattgefundenen Pressekonferenz bekannt.

Im Endeffekt sollte man sich als Fan des Fußball-eSport auf beide Spiele und die hitzigen Duelle freuen. Bei PES geht es seit Dezember rund und die großen Teams wie FC Bayern, Manchester United oder die Alte Dame kämpfen um den Titel, wobei bei FIFA vor allem noch die einzelnen Profis und nicht deren Teams im Vordergrund stehen.

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